Zuhause in der Corona – Krise. Fremd oder vertraut?

Vertraute Techniken des Home-learning sind für mich das Tablet mit der Schulcloud und der Laptop. Die Cloud war am Anfang sehr stark überlastet und hat öfters leider nicht richtig funktioniert. Ich finde auch den Messenger gut, um mit den Lehrern in Kontakt zu bleiben. Zu vielen Mitschülern habe ich in der Corona-Krise Kontakt, aber nur über soziale Netzwerke (Whatsapp, Xbox, Playstation und über meinen Laptop). Ich finde es schön, das seit dieser Woche unser Klassenlehrer die Aufgaben per Video erklärt, denn das ist auch sehr persönlich. Da ich keine Geschwister habe, beschäftige ich mich allein oder mit meinen Eltern gemeinsam. Wir fahren fast jeden Tag mit dem Fahrrad und sind viel joggen.


Mit meinen Freunden, die nicht in meiner Klasse sind, aber in meiner alten Klasse waren, habe ich auch viel Kontakt über Whatsapp oder mit anderen technischen Geräten. Aber ich finde es sehr schade, dass wir uns nicht persönlich treffen können.


Außerdem fehlt mir das Motocross fahren sehr, da die Strecke leider gesperrt ist. Vormittags ist mir nie langweilig, da wir viele Aufgaben von der Schule bekommen. Ich stehe Montag bis Freitag um 7 Uhr auf und beginne nach dem Frühstück mit den Schulaufgaben. Ab und zu brauche ich dabei auch Hilfe von meinen Eltern. Was ich nicht so mag, ist wenn wir viel zeichnen müssen. Ich würde es besser finden, wenn ich eine Rückmeldung von den Lehrern über meine Hausaufgaben bekommen würde. Nur der Klassenlehrer sagt mir seine Meinung über E-mail zu meinen gelösten Aufgaben. Das finde ich nett und freut mich, wenn ich ein Lob bekommen habe. Am Anfang vom Home-learning war alles sehr ungewohnt und ich wäre am liebsten in der Schule gewesen. Mittlerweile habe ich mich mehr an die neue Situation gewöhnt. Ich freue mich aber schon darauf, wenn ich alle Mitschüler und Lehrer wiedersehen darf.


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