1000 Tage ohne – Zahlen und Umfrageergebnisse

06.05.2017

Zahlen und Fakten:

 

136 SchülerInnen aus 19 Klassen beider Schulen haben 1042,5 Tage auf ihr Handy verzichtet (7,6T/SchülerIn).

Zwei Klassen verzichteten gemeinsam komplett auf jeweils 194,5 (R6b) bzw. 133,5 Tage (R7b). Hier ist besonders der Einsatz und die unermüdliche Motivation der/des KlassenleiterIn hervorzuheben.

In 12 Klassen gab es keine Teilnehmer.

17 SchülerInnen verzichteten gemeinsam 411,5 Tage (24,2T/SchülerIn)

119 SchülerInnen verzichteten auf 631 Tage (5,04T/SchülerIn)

Das heißt, dass die teilnehmenden SchülerInnen meist weit mehr als die geforderten 1,5 Tage auf die Nutzung ihres Handys verzichtet haben.

 

So zeigt denn auch die Auswertung, der sofort nach Beendigung der Aktion erfolgten Umfrage, dass das der Handyverzicht als positiv empfunden wurde. Viele TeilnehmerInnen (54/109) hatten mehr freie Zeit, 43 haben mehr für die Schule gearbeitet – ein durchaus wünschenswerter Aspekt - und während des Handyfastens haben sich 76 SchülerInnen gut, 16 mittel und nur drei schlecht gefühlt.

Überraschenderweise haben auch nur 30 SchülerInnen in dieser Zeit andere elektronische Medien genutzt

Bei den Erfahrungen des Handyverzichtes waren – wie bei der Frage nach der Motivation – mehrere Antworten möglich.

 

Die Motivation der SchülerInnen war recht unterschiedlich. 64 haben jedoch aus Interesse d.h. im Sinne eines Selbstversuches teilgenommen. 15 wurden von ihren Eltern motiviert (Zitate auf dem Umfragebogen:        O meine Eltern wollten das, O meine Eltern haben mich gezwungen); 18 von ihren Klassenleitungen, 22 von Frau Böcker und/oder Fr. Langmeir und 43 haben teilgenommen, weil sie auf einen Preis gehofft haben. 31 SchülerInnen gaben an, dass sie ihr Handy genervt habe.

Das Interesse der Eltern zeigt der erfolgte freiwillige Rücklauf des Elternbriefes. So kamen 109 positive Antworten und 67 haben den Brief zur Kenntnis genommen. Einige SchülerInnen haben sich jedoch trotz einer zuerst abschlägigen Antwort doch zur Teilnahme entschieden. Zum Elternabend erschienen 20 TeilnehmerInnen, die gemeinsame Verhaltensweisen erarbeitet haben.

 

Umgangsformen in der Familie

-Beim Essen weg

-Im Bad weg

-Nachts weg (vor dem Zubettgehen abgeben)

-Beim Sport weg

-Bei den Hausaufgaben weg

-Keine doppelte Mediennutzung

-Beim Autofahren weg (max. 30min.)

-Nicht länger als 30min. Daueronline sein

 

Die Meldung der freien Tage erfolgte in den Pausen vor dem Raum 110. Hier zeigten sich die meisten TeilnehmerInnen begeistert und freuten sich über Lob. Es kamen jedoch auch Schülerinnen, die gerne (auch ganztägig) mitgemacht hätten, deren Eltern sie jedoch z.B. nicht ohne das Handy mit dem Bus fahren lassen oder die auch nicht ohne Handy allein zu Hause bleiben durften (kein Festnetz mehr vorhanden).

Zum Schluss das ebenfalls auf dem Umfragebogen angefügte Zitat einer Schülerin der R8: „Ich fand die 1000 Tage ohne Handy sehr gut, weil ich allgemein mehr für die Schule mache und ich finde, dass wir dieses Projekt alle zwei Monate oder alle drei Monate machen sollten, weil z.B. jeder im Bus am Handy ist und das sieht nicht toll aus.“

 

 

 

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